Samstag, 14. Januar 2017

Rezept: Orangenkuchen im Glas gebacken

Jetzt, wo die Weihnachtsgewürze so langsam wieder im Schrank verschwinden, mag ich gerne mal Gebackenes, das nach Orangen oder Zitronen duftet. Wie zum Beispiel diesen



Da ein ganzer Kuchen für mich alleine zu viel ist (Herr L. isst nämlich keinen Kuchen), sind diese kleine Kuchen im Glas optimal für mich. Die halten sich bis zu 4 Wochen (theoretisch zumindest 😉) und lassen sich auch gut als Mitbringsel verwenden.

Das Rezept
 

4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl

200 ml Orangensaft
Schalenabrieb von 2 Orangen
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
  • Eier und Zucker dick-cremig schlagen. 
  • Dann das Öl, den Saft sowie den Orangenschalen-Abrieb untermischen.
  • Mehl und Backpulver zügig unterrühren.

Die Gläser vorbereiten: mit Margarine auspinseln und mit Semmelbrösel bestäuben, damit sich die Kuchen später auch schön aus dem Glas lösen lassen.

Achtung: Sturzgläser verwenden. Also Gläser, deren oberer Randdurchmesser größer oder gleich ist wie der Bodendurchmesser. 

Die Gläser maximal bis zu 2/3 mit dem Teig befüllen. Darauf achten, dass die Glasränder sauber sind. 



Der Ofen sollte auf 175 °C vorgeheizt sein. 
Die Gläser auf den Rost (mittlere Schiene) stellen und für etwa 30 Minuten bei 175 °C (Umluft 160 °C) backen.

Wer unsicher ist, ob der Kuchen schon fertig ist, sollte die Stäbchenprobe machen. Bleibt kein flüssiger Teig am Holzsstäbchen hängen, ist der Orangenkuchen fertig.


Die heißen Gläser müssen schnellstmöglich verschlossen werden. Also VORSICHT  -  unbedingt Topflappen etc. verwenden, da die Gläser richtig heiß sind.

Vor dem Verschließen ggf. nochmal den Glasrand abwischen. Dann die Gläser schnell mit Deckel und Klammern oder per Schraubverschluss verschließen. 

Den Kuchen dabei ruhig ein wenig nach unten drücken. Er schrumpft beim Abkühlen sowieso noch ein wenig. Wenn er aber zu weit aus dem Glas schaut, kann man auch ein wenig davon abschneiden (und aufessen).


Beim Abkühlen entsteht im Glas ein Vakuum, das den Kuchen lange haltbar macht. 

Entfernt man beim abgekühlten Glas die Klammern, ist das Ganze trotzdem fest verschlossen. Beim Gläsern mit Schraubdeckel kann man das erst beim Öffnen feststellen. Dann zischt das Glas wenn die Luft eindringt. Aber das kennt ihr ja alle von anderen Konserven.
 

Wenn man einen der Kuchen essen möchte, stürzt man ihn auf einen Teller. Dort kann man ihn noch hübsch garnieren oder in Viertel geschnitten mit einem Klecks Sahne servieren. 

Oder man schneidet Scheiben vom Kuchen ab und belegt diese mit Obststückchen.
Oder du nimmst ihn einfach in die Hand und beißt ein Stück ab.

Guten Appetit!


Sonntag, 8. Januar 2017

DIY: Eiskalt - Wenn die Lichter einfrieren ...

Der Winter ist ja nicht so meine Jahreszeit. Aber was wäre ich für ein positiv denkender Mensch, wenn ich nicht auch dieser Jahreszeit etwas Schönes abgewinnen könnte.
Ich nutze die knackig kalten Nächte und zaubere aus Wasser...




Bis das große Tauen kommt, stehen sie jetzt auf unserer Balkonbrüstung. (Unter dem Balkon ist ein Beet - also keine Gefahr, dass sie jemandem als Erleuchtung auf den Kopf fallen könnten.)  
So lange es noch so knackig kalt ist, könnt ihr das natürlich auch machen:

Mittwoch, 4. Januar 2017

DIY: Manche Sachen macht man öfter ... z.B. Kabel-Tacos


Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht! 

Ich schon. Diesmal ging unsere Silvesterreise nach Saarbrücken. War richtig schön dort. Lecker essen & trinken, bummeln, und dann an Silvester rein ins Getümmel und das Feuerwerk bestaunen.

Und was mir momentan richtig gut tut: Ich habe diese Woche Urlaub. * freu *

Aber ich schweife ab, denn eigentlich möchte ich euch meine letzte Auflage der Kabel-Tacos zeigen.Da diese Tacos immer so schnell verschwinden (wohin nur?), musste eine neue Ladung her.  Die sind nämlich sooo praktisch ...



Diesmal sind sie aus dickem Kunstleder. Das ist formstabil und fühlt sich angenehm an. 

Herstellung: sehr einfach. 
Ein plattes Oval ausschneiden und Druckknöpfe (Snaps) anbringen.
Tadaaaa...



Sind auch ein super Mitbringsel oder Geschenkanhänger oder Giveaway.


Funktioniert natürlich auch mit "normalen" Druckknöpfen, die man per Hand annäht, oder mit Klettband. Ganz wie man mag.

So, nun wünsche ich euch noch 
eine schöne erste Woche 2017 
und freue mich auf ein weiteres
spannendes Bloggerjahr mit euch!




 

Montag, 26. Dezember 2016

Falls ihr noch nicht genug von süßen Leckerein habt, oder falls ihr noch ein superschnelles Weihnachtsbesuch-Mitbringsel  benötigt, oder falls ihr euch selbst noch etwas Leckeres gönnen möchtet, dann solltet ihr jetzt am besten weiterlesen.

Denn hier kommt das schnelle Rezept für einen Kokoslikör (ohne Erhitzen), von dem man nicht genug bekommt.



Im Prinzip ist er sehr einfach herzustellen, wenn man einen Standmixer hat. Und ich bin sicher, dass viele von euch so ein Teilchen im Schrank oder unter dem Weihnachtsbaum stehen haben. 

Dienstag, 20. Dezember 2016

Weihnachtswerkeln und was so daneben geht ....

Weihnachtswerkeln ... das tun wir derzeit doch alle irgendwie. 
Die einen weniger, die anderen mehr. 



Da bei uns das Weihnachtsfest recht unkompliziert und wenig organisiert abläuft (wir sind sowieso meist außer Haus), muss ich nicht viele Vorbereitungen treffen. Aber ein paar kleine Weihnachtswerkeleien gibt es dann doch.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Wärmflaschen-Überzug für den Mann

Sobald der Winter kommt, werden bei mir die Stricknadeln ausgepackt. Und zum Warmlaufen gab es als erstes Projekt der Saison eine
Wärmflaschenhülle für den "coolen Mann".



Ja, ihr hört richtig. Auch Männer brauchen manchmal etwas Hitze von außen ... und damit dies nicht zu mädchenhaft wirkt, gibt's eine extra Hülle für den Herrn.

Dieser Überzug passt für eine "normale" Wärmflasche mit 20cm Breite. Und falls jemand Lust hat, sie nachzustricken, dann nur zu!