Montag, 5. Dezember 2016

Köstlichkeit zum Schlürfen - Mein Heißer Engel

Was gibt es in der Adventszeit schöneres, als sich in der Kälte mit roten Nasen an einer heißen, duftenden Tasse Glühwein oder so festzuhalten, hin und wieder daran zu nippen und die Weihnachtsmarkt-Düfte tief zu inhalieren.

Am liebsten nippe ich bei solchen Gelegenheiten an einem Heißen Engel. Ein Heißgetränk, dessen Alkoholgehalt sich in Grenzen hält und totaaaaal lecker schmeckt. Neben dem Heißen Nikolaus ist es seit Jahren mein Favorit unter den Wintergetränken.


Zuhause mache ich mir diese Leckerei übrigens nach einem eigenen Rezept, das ich heute sehr gerne mit euch teile. 

Mein Heißer Engel

Für 1 Glas: 
150 ml frisch gepresster Mandarinensaft
4 cl  Eierlikör
1 Sahnehäubchen
etwas Zimtpulver zum Garnieren

  • Den frisch gepressten Mandarinensaft erhitzen (nicht kochen!) und in ein Glühweinglas geben. 
  • Den Eierlikör vorsichtig in den heißen Saft fließen lassen, so dass er sich am Boden absetzt. 
  • Mit einem dicken Tuff Schlagsahne garnieren.
  • Mit Zimt bestäuben (oder mit Eierlikör beträufeln).
Einen hitzebeständigen Trinkhalm ins Glas stellen und kurz vor dem Trinken den Engel etwas verrühren.

Schmeckt soooo lecker und man bekommt hübsch rote Bäckchen. 

Das ist eines der Stadttore von Dinkelsbühl. Nicht weit dahinter fängt der schöne & gemütliche Weihnachtsmarkt an. Falls ihr in der Gegend seid, dann schaut unbedingt dort vorbei.
 


Solltet ihr das Rezept teilen wollen, hier noch als Bild.


Ich finde Meinen Heißen Engel auf jeden Fall superlecker. 

Was nicht heißen soll, dass ich für neue Köstlichkeiten nicht aufgeschlossen wäre.  Welche Getränke werden bei euch auf den Weihnachtsmärkten denn so getrunken? Lasst mal hören...

Und genießt die Adventszeit!



Freitag, 2. Dezember 2016

Kein Adventskalender für mich

Ob ihr es nun glaubt oder nicht ...


Ich habe es doch tatsächlich geschafft, dass ich am 2.Dezember ohne eigenen Adventskalender hier sitze. Hey, wie blöd ist das denn!?

Der Adventskalender vom letzten Beitrag war nicht für mich. 
Und dieser Adventskalender im Glas ging mit ins Büro. Somit sitze ich nun ohne da. 
Tststs.

Ich verrate euch trotzdem, aus was ihr diesen super-fixen und garantiert kalorienfreien Adventskalender im Glas nachbasteln könnt:


Wundert euch nicht über die Verwendung von Fimo (oder Knete oder Klebepad), denn damit wird die Kerze am Glasboden fixiert. Sicher ist sicher.

Und das Advents-Kalendarium hatte ich im letzten Jahr schon verwendet. Falls ihr also eines (klein oder groß) für den Download haben möchtet, dann guckt mal HIER in meinem letztjährigen Beitrag. Ziemlich am Ende gibt's diverse Blätter als PDF zum Herunterladen. 

Nun denn. So sieht also mein diesjähriger Gurkenkalender-fürs-Büro aus und  nun wird jeden Tag ein Feld mit Muster ausgemalt. Bis dann endlich Weihnachten ist.



Ich wünsche euch einen wunderbaren
2. Advent!

Montag, 28. November 2016

DIY: Und wieder ein Adventskalender

Ein bisschen habe ich mich inzwischen ja schon anstecken lassen vom beginnenden Weihnachtstrubel hier im Internet und anderen Medien. Und ein bisschen Weihnachtsdeko ist inzwischen auch bei uns eingezogen. Hauptsächlich in Weiß und mit viel Lämpchen und Kerzenschein. Dezent, aber immerhin. 

Zudem freue ich mich, dass der Adventskalender inzwischen per Post bei der Empfängerin angekommen ist... (hallo Lena-Schatz!). Denn nun kann ich ihn euch auch zeigen:



Aus Ermangelung einer besseren Idee habe ich den Kalender ähnlich wie im letzten Jahr gemacht, nämlich aus Packpapier, das mit der Nähmaschine im Zickzackstich zusammengenäht wird.



Damit ist man unabhängig von vorgefertigten Tüten und Schächtelchen und kann damit fast ALLES ganz easy verpacken.

In diesem Jahr habe ich die Verzierungen aber mit Weiß gearbeitet. Ein bisschen anders als im letzten Jahr sollte es schon sein.
 

 
Diese Art des Adventskalenders ist perfekt, falls noch jemand von euch einen "Quickie-Kalender" braucht. Es geht relativ schnell und verzieren kann man so wie man eben möchte. 



Zum Beschriften habe ich einen weißen Kreidestift genommen. Der hält gut, auch wenn er nicht wasserfest ist - das muss er ja auch nicht.


Ich mache mir vor dem Befüllen immer eine Liste, was hinter jeder Nummer stecken soll. Das erleichtert das Einpacken sehr und stellt eine ausgewogene Reihenfolge sicher, wenn man nicht lauter gleiche Dinge hat. (3x nacheinander Kaugummi wäre ja auch doof ...Nicht dass welcher drin wäre ... !)
 

Für die Adventssonntage sind dann meist kleine "Besonderheiten" eingepackt. Und alles in allem passt es wieder mal prima in eine mit Acrylfarbe gestrichene Mandarinenkiste.


Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit! 


 

Montag, 21. November 2016

Refashion: eine Tasche plus Lederfransen ist gleich oho!


Vor ein paar Wochen schon lief mir auf dem Flohmarkt eine Handtasche aus extra-weichem, rohweißem Leder zu.
Es war Liebe auf den ersten Griff - das Leder fasst sich so unglaublich gut an, daher konnte ich es erst gar nicht glauben, dass die Tasche nur 1,50 € kosten sollte. 


Sie war so gut wie unbenutzt und absolut in Ordnung. Klar, dass ich hier weder überlegen noch den Preis verhandeln musste und schnell war der Kauf perfekt. 


Ich könnte die Tasche am liebsten ständig knuddeln, so gut fasst sie sich an. Allerdings hat mir ehrlicherweise optisch ein wenig der Kick gefehlt und vor meinem geistigen Auge sah ich die Tasche mit Fransen aus Leder ..... 



Und genau das war das Problem. Ich konnte kein Stückchen Leder in passender Farbe bekommen. Auch auf Flohmärkten sah ich mich um (ich hätte definitiv ne alte Lederjacke zum Ausschlachten gekauft, hätte ich eine mit passender Farbe gefunden - aber nix!). Darum landete die Tasche irgendwo im To-Do Korb ganz unten.

Wochen später - die Tasche war gedanklich schon weit ins Unterbewusste abgewandert - entdeckte ich www einen unglaublich tollen Shop für Leder und Sattlerbedarf. Ich war absolut angetan und da mir ein paar  Projekte mit Leder im Kopf herumschwirrten, habe ich bei DS-Leder angefragt, ob ich ein bisschen Werbung für sie machen darf. Und was soll ich sagen - ein absolut netter Kontakt ist das und letztendlich erhielt ich - freundestrahlend - letzte Woche ein dickes Paket ...




Offensichtlich direkt aus dem Leder-Schlaraffenland .... 
und ratet mal, was dabei war: ROHWEISSES LEDER   (* kreisch *)! Farblich sowas von passend zu meiner Tasche!


Da ich etwas unentschieden war, wie ich das mit den Fransen nun machen soll, habe ich per Whatsapp meinen Design-Coach kontaktiert und die drei Entwürfe übermittelt (meine Tochter hat nämlich immer den richtigen Ratschlag für mich, wenn ich bei Projekten mal nicht weiter komme....)

Nun, letztendlich ist es ein vierter Entwurf geworden und ich bin richtig zufrieden damit. 

Doch erst mal musste ich die Fransen schneiden. 
Sie sollten 15 cm lang sein, daher habe ich ein Stück Leder von 16,5 cm Höhe abgeschnitten, da ein Steg von 1,5 cm stehen bleiben muss. Logisch.
 

Als Schneide-Lineal habe ich ein Metall-Kuchenblech benutzt. 
Und eine dicke Unterlage.
Das Schneiden ging am besten mit dem scharfen Cuttermesser.


Mit einem starken doppelseitigen Klebeband wurde die Fransenborte dann innen an die Kante der Taschenklappe geklebt. Das war's auch schon.



Ich freu' mich riesig, dass durch ein paar Fransen solch eine optische Veränderung bewirkt wurden. 


So wurde aus einer knautschigen Tasche ein absolutes Lieblingsteil für den Winter.

Und merke: wenn Plan A, B oder C nicht greifen, dann nimm eben Plan D.



Eine schöne Woche wünsch' ich euch!


Mittwoch, 16. November 2016

Upcycling in Weiß

Im letzten Post gab's für manche von euch vielleicht ein bisschen zuviel Schwarz.

Darum zeige ich heute, dass man hässliche Entleins aus Porzellan und Keramik auch mit weißer Farbe recht hübsch verändern kann. 


Im Prinzip muss man die Gefäße nur supersauber machen, wenn sie zu glatt sind, mit feinem Schleifpapier die Oberfläche leicht anrauhen und dann mit Acrylfarbe anmalen.

Auch hier habe ich ein paar VORHER - NACHHER Bilder für euch: 

Montag, 14. November 2016

Upcycling: Alte Vasen und Tafelfarbe passen gut zusammen

Alte Vasen und Krüge haben oft sehr originelle Formen. Dagegen sind die Farben und Oberflächen leider meist ziemlich scheußlich, so dass man die guten Stücke weder weiterverwenden noch vorzeigen will. Sie fristen höchstens noch in den hintersten Ecken des Schrankes ein vergessenes Dasein.

Im Laufe der letzten Wochen habe ich einige dieser bedauernswerten Stücke ans Licht gezogen und ihnen mit schwarzer Tafelfarbe eine neue Chance gegeben.



Auch Blumentöpfe sind übrigens dankbare Opfer für Tafelfarbe ....



 Aber hier nun die vorher - nachher Vergleiche für euch:


 und die hier


oder diesen Krug  ....

Letzendlich sah ich nur noch Schwarz 😎 (Hey! Endlich gibts emojis bei blogger!)
 
Natürlich kann man sich darauf nun mit Kreide austoben.




Für die Herbst-Deko taugen sie schon mal.


Und ob sie bei der Winterdeko Verwendung finden ... na, das wird sich zeigen.

So. Und jetzt mache ich mich mal auf den Weg und sehe mich auf anderen Blogs nach Ideen für Adventskalender um.

Habt's schön!



Mittwoch, 9. November 2016

DIY: Selbstgenähte Visitenkarten

Manchmal braucht man sie doch 
die persönliche Visitenkarte




Als ich mich neulich auf den Weg nach Bamberg zum Kreativmarkt machte, wollte ich neben meinen geschäftlichen Visitenkarten auch „private“ Karten (also von meinem DIY Blog) mitnehmen. Natürlich lief mir im Vorfeld mal wieder die Zeit davon und schwupps war nur noch 1 Tag bis zum Termin übrig. Woher nun schnell noch Visitenkarten bekommen???