Dienstag, 14. August 2018

Joghurtexperiment Teil 3 - Sojajoghurt

Hallo meine Lieben. Für alle, die noch nicht genug vom Joghurtmachen haben, gibt es heute die vegane Variante aus Sojamilch.

Wer die bisherigen Joghurt-Rezepte nochmal nachlesen will, kann gerne den Links zu den Beiträgen folgen. Dort gibt es Naturjoghurt aus

Aber heute machen wir 

 Sojajoghurt




Die Herstellung unterscheidet sich nicht von der Vorgehensweise bei den anderen Joghurtsorten:

Man verrührt 
1 Liter Sojamilch mit
150 - 200 ml Sojajoghurt.   
Beides ohne Geschmackszusätze, ohne Zucker oder sonstwas!



Damit befüllt man die Joghurtgläser aus dem Joghurtbereiter und schaltet ein. 

Diesmal musste ich auf andere Gläser ausweichen, da ich  noch nicht alle Gläser des laktosefreien Joghurts leergegessen hatte. Man kann sich mit Schraubgläsern aller Art  behelfen. Hauptsache sie sind nicht zu hoch für den Joghurtmaker und lassen sich mit einem Deckel verschließen.




Sicher ist sicher - dachte ich mir - und wählte eine Laufzeit von 12 Stunden. Lange genug?

Upps - nach 12 Stunden war der Joghurt noch flüssig.
Hmmm.... also rein in den Kühlschrank und das Beste hoffen.
Denn meist wird der Joghurt im Kühlschrank nach einem Tag etwas fester. Meist. Normalerweise.
Aber diesmal nicht. 

Darum das Experiment im Experiment:

den abgekühlten Joghurt nochmals in den Joghurtmaker stellen und erneut "brüten". Ob das klappt?

Und ob!
Nach weiteren 8 Stunden und einer Abkühlphase im Kühlschrank hatte ich feinen, flüssig-cremigen Joghurt aus Sojamilch.

 
Optisch ein wenig gewöhnungsbesdürftig. Die Molke (ist das bei Sojamilch auch Molke??) hatte sich etwas vom festen Joghurt getrennt. Sieht nicht schön aus, beeinflusst den Geschmack aber nicht.


Man kann die Flüssigkeit etwas abgießen oder einfach alles verrühren. Wird super cremig - seht selbst:


Und jetzt der Geschmack:
dieses Sojajoghurt schmeckt viel viel besser als die Ware aus dem Supermarkt. Normalerweise bin ich kein Sojajoghurt-Fan, aber in diesem Fall hat es mich völlig überzeugt. 

Werde ich sicher wieder machen. Und inzwischen weiß ich ja, dass ich durch die Zugabe von etwas Milchpulver die Konsistenz des Joghurts beeinflussen kann. Clever!

So. Und als nächstes kommt Kokosmilch-Joghurt dran.










Sonntag, 12. August 2018

Darf ich euch etwas sehr Persönliches zeigen? Ein Fotobuch aus 23 Jahren

Darf ich euch heute etwas sehr Persönliches zeigen? 



Fotobuch DIY vonKarin
[Enthält Werbung]

Ich habe für meine Tochter ein Fotobuch gemacht, mit Bildern aus ALLEN Urlauben seit ihrer Geburt 1995.


Warum? Weil wir seit ein paar Jahren meist getrennt in Urlaub fahren und die früheren Familienurlaube etwas ganz besonderes waren. 
Gerade für meinen Mann bedeuteten diese Urlaube, dass er ganz und gar Zeit für uns hatte. Zeit, um von früh bis spät das Zusammensein mit seiner Tochter zu genießen.

Die Zeiten ändern sich. Das ist auch gut so. Aber um dieses Besondere festzuhalten, habe ich dieses Buch gemacht.

Es ist ziemlich dick geworden (manche Urlaube mussten einfach über mehrere Seiten bebildert werden) und war daher auch nicht billig. Darum war ich froh, als ich auf Instagram eine Anzeige der Firma Saal-digital.de sah, in welcher man sich um ein Fotobuch bewerben konnte.

Fotobuch DIY vonKarin


Das tat ich - und freute mich, als ich den Zuschlag erhielt. Kleiner Wermutstropfen: es gab einen Gutscheincode über 25 €, den man bei der Bestellung eines Fotobuches einlösen konnte. OK, das kannte ich etwas großzügiger von der Konkurrenz, aber egal - die € 25,00 waren für mich auch ok.

Bedingung für die € 25,00:  man muss einen Erfahrungsbericht in den sozialen Medien schreiben. Schon klar.

Also lud ich mir die Software herunter (ging fix) und begann mein Projekt. Die Software selbst ist - wenn man schon ein wenig Erfahrung mit der Erstellung von Fotobüchern oder Kalendern hat - ziemlich selbsterklärend. Man findet die meisten Dinge intuitiv. Wer es ganz einfach haben möchte, kann sich auch ein automatisches Seitenlayout vorgeben lassen, das man nur befüllen muss.

So einfach machte ich es mir aber nicht. Ich habe wirklich jede Doppelseite separat angelegt. Mit neuem Hintergrund, individueller Bildaufteilung etc. Das hat ein paar Tage gedauert. 

Fotobuch DIY vonKarin

Ach ja -  die Bilder der ersten Jahre musste ich noch abfotografieren. Denn damals gab es / hatte ich noch keine Digitalkamera. Das waren noch echte Fotos aus Papier.

Nun gut. Schließlich und endlich war ich mit der Erstellung fertig und habe das Buch in den Warenkorb von Saal-Digital gelegt. Und war etwas genervt, dass vom € 25,- Gutschein nur €15,- angerechnet wurden, weil ... na, weil ich ein Format im Sonderangebot gewählt hatte, das mit € 10,- rabattiert wurde. Und da man nur 1 Rabatt pro Auftrag bekommt, konnte ich mir die fehlenden € 10,- sonstwohin schmieren.
Schön blöd. Und ich hab mich geärgert. 
Doch alles wieder abbrechen .. nach all der  Arbeit? Also Augen zu und durch. Und im Bericht darüber die Wahrheit sagen. 

Mal im Ernst, liebe Leute von Saal-Digital: Wenn ihr wirklich was mit Bloggern/Influencern machen wollt, dann gebt uns nicht das Gefühl, dass ihr uns veräppeln wollt.


Nun gut. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja.

Ich wollte mir durch diese Aktion das schöne Buch und die schönen Gedanken natürlich nicht verderben lassen und habe letztendlich doch bestellt.


Fotobuch DIY vonKarin


Und als ich das Buch nach wenigen Tagen (ja, die sind echt schnell, obwohl Ferienzeit ist) auspackte, blieb mir die Luft weg.

Es war so toll!


Die Materialqualität ist absolut überzeugend.
Das Buch fasst sich sehr sehr wertig an.
Das Cover ist sehr stabil, die Seiten schön dick und fest und die Farbwidergabe der Bilder ist super.
Ein dickes Lob dafür!


Als ich es meiner Tochter überreichte, war auch sie total begeistert. Vom Buchinhalt wie auch von der Qualität.


Ach ja - das wollte ich euch noch zeigen:

Mir fehlten Fotos aus ein paar Jahren, als Tochterkind alleine auf Teenie-Party-Urlaub in Spanien war. (Ich denke, sie wollte die Partyfotos von damals lieber nicht so offiziell an mich weitergeben). Darum habe ich zwei Seiten frei gelassen. Da kann sie selbst ein paar Fotos zur Erinnerung einkleben. Mama muss ja nicht alles sehen. 😀


Fotobuch DIY vonKarin


Wie auch immer. Dieses Buch wird auch in 20 Jahren noch für glänzende Augen sorgen. 

Also: Ende gut - alles gut.
Und Danke an Saal-Digital für den Zuschuss zum Buch.


Fotobuch DIY vonKarin




Freitag, 10. August 2018

Selbstgemacht: Laktosefreies Joghurt

Es geht weiter mit meinen Joghurt-Experimenten.

Zum Einstieg habe ich im ersten Beitrag erklärt, wie man normalen Joghurt aus haltbarer Kuhmilch herstellt. Wer sich die Anleitung und die zugehörigen Tipps & Tricks nochmal ansehen will, kann gerne diesem Link folgen:  Naturjoghurt aus Kuhmilch

Im zweiten Beitrag habe ich Ziegenjoghurt hergestellt (boah - war der lecker!); nachzulesen über diesen Link: Joghurt aus Ziegenmilch.


Trinkjoghurt im Glas mit Trinkhalm, Joghurt selbermachen

Nicht nur die Müllvermeidung ist ein guter Grund für selbstgemachten Joghurt. Einige von uns müssen oder möchten auf normale Kuhmilch verzichten - deshalb wollte ich wissen, welche Milch-Alternativen zum Joghurtmachen taugen und habe frisch drauf los experimentiert.

Experiment 2: Joghurt aus laktosefreier Milch

  • In 600 ml laktosefreier Milch (leider kein ganzer Liter mehr, denn ein Kühlschrankdieb hatte sich bereits daran bedient) habe ich als Starterkultur 120 ml vom Ziegenjoghurt gerührt. Beides hatte Kühlschranktemperatur.
  • Für bessere Festigkeit habe ich 1 TL Milchpulver (< 0,01 mg Laktose auf 100 g) noch dazugerührt.
  • Die Masse in die Joghurtgläser gefüllt (drandenken - sie müssen supersauber sein!), Deckel drauf und in den Joghurtbereiter gestellt.
  • Zeiteinstellung 11 Stunden.

Joghurtbereiter - bildausschnitt - DIY laktosefreier Joghurt
  • Nachdem sich das Gerät abschaltet, den Joghurt noch auskühlen lassen und ab damit in den Kühlschrank. Über Nacht durchkühlen und nachreifen lassen. 

Auf die Verkostung am nächsten Tag war ich natürlich sehr gespannt:  


dreiteiliges Bild mit Naturjoghurt und Löffel, selbstgemachter Joghurt laktosefrei


ERGEBNIS: 

Der Joghurt war schön stichfest und hatte eine cremige Konsistenz. Einfach perfekt.

Geschmacklich ist er sehr mild. Da ich lieber einen kräftigeren Geschmack (mehr Säure) mag, ließ ich ihn zwei Tage im Kühlschrank nachreifen. Der Geschmack wurde dadurch kräftiger. Top!

Naturjoghurt laktosefrei selbstgemacht, im Glas mit Löffel,

FAZIT:

Tolle Konsistenz, guter Geschmack.
Doch eigentlich macht laktosefreier Joghurt überhaupt keinen Sinn!

Menschen mit Laktoseunverträglichkeit brauchen eigentlich keinen speziellen Joghurt aus laktosefreier Milch. Säuerliche Naturjoghurts aus normaler Kuhmilch ohne Zusätze sind für die meisten Menschen mit Laktoseintoleranz gut verträglich. Denn der Naturjoghurt liefert neben dem 'bösen' Milchzucker gleich die Bakterien zu dessen Verdauung mit. 

Naturjoghurt im Glas, laktosefrei, selbstgemacht

Schon erstaunlich, was so ein Naturjoghurt alles kann.

Seid gespannt - denn beim nächsten Mal machen wir zusammen Sojajoghurt. (Obwohl ich den bisher eigentlich gar nicht mochte).




Dienstag, 7. August 2018

Selbstgemacht: Joghurt aus Ziegenmilch


Weiter geht es mit meinen Joghurt Experimenten.
Seid ihr bereit?

Zum Einstieg habe ich im letzen Post erklärt, wie man normalenJoghurt aus haltbarer Kuhmilch herstellt. Wer sich die Anleitung nochmal ansehen will, kann gerne diesem Link folgen:  Naturjoghurt aus Kuhmilch

Glas und Löffel mit selbstgemachtem Joghurt, DIY vonKarin

Nicht nur die Müllvermeidung ist ein guter Grund für selbstgemachten Joghurt. Einige von uns müssen oder möchten auf normale Kuhmilch verzichten - deshalb wollte ich wissen, welche Milch-Alternativen zum Joghurtmachen taugen.

Experiment 1: Joghurt aus Ziegenmilch

  • Ich kaufte also 1 Liter haltbare Ziegenmilch mit einem Fettgehalt von 1,5 %.
  • Als Starterkultur (Ferment) wollte ich - wenn schon, denn schon -  ein Ziegen-Joghurt verwenden. Aber ich konnte nirgends eines auftreiben. Schade. Deswegen bin ich auf griechisches Schafsmilch Joghurt mit leckeren 6% (!) Fett ausgewichen. (Schafe - Ziegen ... ist doch sehr ähnlich, oder? * zwinker *)
Joghurtbereiter, Ziegemilch, selbstgemachtes Ziegenjoghurt

  • Milch und Joghurt - beides mit Zimmertemperatur - habe ich gut vermischt und dann in die Joghurtgläser gefüllt. Deckel drauf, für 11 Stunden in das Gerät gestellt und brüten lassen.
  • Anschließend über Nacht im Kühlschrank abkühlen und nachreifen lassen.  

Ich war natürlich sehr gespannt, als ich am nächsten Tag ein Glas des Joghurts aufschraubte...

ERGEBNIS:


Die obere Schicht war stichfest. Aber nur die obere Schicht. Der Rest des Joghurts war ziemlich flüssig. 
Geschmacklich ist der Joghurt ein Knaller. Superlecker, weil er kräftig und cremig schmeckt!
Somit wurde er von mir zum Trinkjoghurt erklärt und war dann auch ratz-fatz aufgebraucht.

Trinkjoghurt im Glas mit Strohhalm, selbstgemachtes Ziegenjoghurt


FAZIT:


War sehr lecker - mache ich definitiv wieder.
Beim nächsten Mal werde ich allerdings einen Teelöffel Milchpulver zur Mischung geben. Das hilft dem Joghurt beim Festwerden.


Joghurtglas mit Trinkhalm, Ziegenjoghurt, Trinkjoghurt


Im Experiment Nummer 2 wird sich alles um Joghurt aus laktosefreier Milch drehen. 
Fortsetzung folgt ..

Samstag, 4. August 2018

Joghurt selbermachen - soja - ziege - kokos - laktosefrei


Titelbild zu Joghurt selbermachen, Joghurtglas und Joghurtlöffel
[Beitrag enthält Werbung für's Joghurtmachen]


Hallo Leute, genießt ihr auch die Hitzewelle? Was für ein wunderbarer Sommer!

Ein schöner Nebeneffekt dieser Hitze ist, dass ich beim Essen lieber "leicht und kühl" mag anstatt "heiß und fettig". Ich laufe daher öfter zum Kühlschrank, um mir ein heruntergekühltes Naturjoghurt zu holen. (Naja, abwechselnd mit einem selbstgemachten Eis-am-Stiel.)

Da ich Joghurt auch zum Frühstücksmüsli brauche, kommt bei uns ganz schön was an Plastikverpackung zusammen. Hey  das nervt mich wirklich. Ja klar, es gibt auch Joghurt im Glas, aber das ist um einiges teurer. Darum kaufe ich regionales Joghurt meist im Plastikeimerchen. Doch jetzt habe ich mir vorgenommen, dass ich mein Joghurt wieder selber mache.
 Joghurt im Glas und auf dem Löffel

Als ich mich dazu etwas im www umgesehen habe, fiel mir auf, was für tolle Variationen an Joghurt es gibt. Auch in den Läden habe ich diverse Sorten entdeckt. Aber die Preise...! Noch ein Grund mehr, selbst mit der Joghurtproduktion zu beginnen.


An meinen Joghurtexperimenten will ich euch gerne teilhaben lassen und erzähle ein wenig von meinen Erfolgen und Misserfolgen. 

 

So habe ich in den letzten Wochen normalen Kuhmilchjoghurt gemacht. Und auch einen Joghurt aus Ziegenmilch, einen aus laktosefreier Milch und aus Sojamilch. Krönender Abschluss war dann ein Joghurt aus Kokosmilch. Ihr dürft also gespannt sein.


Für den Anfang: Joghurt aus Kuhmilch.

Ein bisschen Theorie muss sein:
  • Joghurt wird meist hergestellt aus pasteurisierter, homogenisierter Milch mit einem Fettgehalt von 1,5 % bzw. 3,5 % .
  • Verwendet man Rohmilch, muss diese zunächst abgekocht und wieder abgekühlt werden.
  • Der Milch werden Michsäurebakterien zugesetzt. Entweder durch Zugabe einer kleinen Menge reifen Naturjoghurts oder durch ein Joghurtferment als Starterkultur. 
  • Wärme verwandelt diese Mischung innerhalb von 9-12 Stunden zu Joghurt. Dabei verarbeiten die Bakterien den in der Milch vorhandenen Milchzucker zu Milchsäure. Die daraus gewonnene Energie wird zur Vermehrung der Milchsäurebakterien genutzt. 
  • Die Reifezeit hängt ab von der Milchart, dem Fettgehalt, der Joghurtkultur. Und davon, wie fest man sein Joghurt haben möchte.
  • Optimal für den Reifeprozess ist eine Temperatur von etwa 42 – 44 °C. 
  • Für die Zubereitung ist ein elektrischer Joghurtbereiter äußerst praktisch. Er hält die benötigte Temperatur konstant und schaltet sich nach der eingestellten Reifezeit von selbst ab. 
  • Falls ihr wissen möchtet, welches Modell ich verwende, seht am Ende des Beitrags nach. 
  • Ich bin echt zufrieden mit dem Gerät. Es funktioniert sehr gut, lässt sich easy reinigen und leicht im Schrank verstauen. Was will man mehr. 
Joghurtbereiter JG 40 von Rommelsbacher, Joghurtmaker

Und so geht's:

Für meine erste Ladung Joghurt aus Kuhmilch habe ich als Starterkultur ein Joghurtferment verwendet. Man rührt nach Packungsanweisung etwas von dem Ferment in 1 Liter Milch, gibt die Mischung in die sauberen Joghurtgläschen und verschließt sie mit einem Deckel.
Man kann natürlich auch gekauften Joghurt (ca 100-150 ml) als Starterkultur verwenden.

Nachdem die Mischung für etwa 10-11 Stunden im Gerät "ausgebrütet" wurde, schaltet sich das Gerät aus. Nun lässt man die Gläschen abkühlen und stellt sie anschließend in den Kühlschrank zum Kühlen und Reifen. 
Am nächsten Tag hatte ich megaleckeren Joghurt, der leicht stichfest war und schön säuerlich schmeckte. Wenn man ihn rührt, wird er wunderbar cremig.

Ich mag aber auch Joghurt, der etwas kräftiger schmeckt. Dazu lasse ich ihn ein paar Tage im Kühlschrank weiter reifen. Gut gekühlt, hält der Joghurt mindestens 1 Woche im Kühlschrank (falls man ihn nicht vorher aufisst).

Für eine neue Ladung Joghurt hebt man sich 1 Glas aus der aktuellen Joghurtsession auf und rührt es als nächste Starterkultur in die Milch ein. 
Dies kann man etliche Male tun, bevor man sich wieder eine neue Starterkultur besorgen muss. Wie oft man dies so machen kann, steht auf der Packung des Ferments drauf (meist bis 20x). Bei Joghurt als Starterkultur sollte man nach etwa 6 x auf eine neue Kultur umsteigen.

Joghurtglas mit hellblauem Strohhalm 
Esst ihr euer Joghurt lieber mit Früchten oder Sirup oder Nüssen etc, dann darf man diese Zutaten erst nach dem Reifen des Joghurts einrühren. Weil andernfalls diese Verwandlung der Milchsäurebakterien nicht richtig vonstatten gehen kann und das Joghurt nicht gelingen wird. Also: Weitere Zutaten erst vor dem Essen zugeben. 

So, ich glaube, ich habe alles gesagt, was mir dazu einfällt.

Ach, einen guten Tipp habe ich noch:

Um sicherzustellen, dass das Joghurt ganz bestimmt stichfest und nicht zu flüssig wird, gebe ich am Anfang 1 TL Milchpulver (es geht auch Kaffeeweißer, sofern sich Milcheiweiß darin befindet) in die Milch-Ferment-Mischung. Das hilft! Wer lieber flüssigeren Joghurt mag, kann sich diese Zutat sparen.


Und hier ein paar Links für alle, die sich für das verwendete Material interessieren: *)


Viel Spaß und Erfolg beim Joghurt-Machen!

In meinem nächsten Beitrag zum "Joghurtexperiment" geht es dann um Joghurt aus laktosefreier Milch und aus Ziegenmilch.

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