Sonntag, 1. Mai 2016

Ausprobiert: Heißluft für schnelle Snacks

Heute ist Sonntag.
Heute ist aber auch Tag der Arbeit.
Darum muss ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich heute ein paar Dinge aus meinem Arbeitsleben mit euch teile.

Bei mir kommt es hin und wieder vor, dass ich ein elektrisches Haushaltsgerät mit nach Hause nehmen darf. Leihweise. Zum Ausprobieren.

Das ist eine coole Sache, denn so muss mir nicht immer zuerst ein Gerät kaufen, um zu sehen, ob ich es wirklich brauchen kann bzw. dann auch tatsächlich nutze.
 

Und aktuell habe ich einen Airfryer in der Küche stehen.
Also eine Fritteuse ohne Fett, die den Lebensmitteln mit Heißluft auf die Pelle rückt.






Ich will euch keinesfalls mit 'Leistungsdaten' und 'Programmen' und sonstigen Features nerven, sondern einfach ein paar Erfahrungen schildern, die ich beim Arbeiten mit diesem Gerät machen konnte.
 

Also los ...
Nachdem ich in meiner Küche keine "normale" Fritteuse verwende, musste ich erst einmal überlegen, was ich denn in einem Airfryer so zubereiten könnte.
 

Um mich an das Handling zu gewöhnen, habe ich das Teil erst mal zum Auftauen von gefrorenen Quarkbällchen genutzt. (Denn bei Kaffee und was Süßem kommen mir meist gute Ideen.)

Geht ratz fatz und die Bällchen schmecken wie frisch gemacht. 

Gut.
Es gibt zwar einige feste Programme, doch kann man die Temperatur (65 - 200 °C) und die Laufzeit (1 Sek bis 30 Min.) frei einstellen.
Praktisch.




Da ich die Bällchen aufgetaut habe, sieht man natürlich keinen vorher-nachher Effekt. Man schmeckt ihn nur... *grins*.

So.
Und nun was Richtiges.
Pommes waren mir zu langweilig.
Also Tintenfischringe. Tiefgekühlt. Vorpaniert.
Eine halbe Packung. Nur für mich.





Hier ist der vorher-nachher Unterschied gut zu erkennen.
Ich war höchst erfreut, dass die Kringel von allen Seiten gut gebräunt waren. 

Und da wir hier in Mittelfranken sind, wollte ich mich auch an den kleinen Nürnberger Bratwürstchen versuchen.
Ich haben dabei den kompletten 12-er Pack in die Maschine verfrachtet.
 

Das austretende Fett kann durch die Löcher im Backkorb abtropfen. 
Super.
Und das funktioniert genauso mit Steaks oder Hühnerteilen.

 Mein Fazit:

  • Nachdem auch noch Mozzarella-Sticks, Fischstäbchen, Frühlingsrollen, Aufbacksemmel und Mohnkuchen mit der Heißluftfritteuse Bekanntschaft gemacht hatten, kann ich eigentlich nur bestätigen, dass dieser kleine Umluftofen (denn genau das ist er), absolut verlässlich arbeitet.
  • Die Bedienung  hat man schnell raus und ich denke, dass damit auch Schulkinder gut zurecht kommen und sich fertige Snacks selbst zubereiten können. 
  • Auch die Reinigung ist super einfach.
  • Doch letztendlich trifft das Gerät nicht meine Bedürfnisse was das Kochen anbelangt. Da wir eigentlich keine vorgefertigten Snacks oder 'frittierte' Beilagen mögen, würde ich das Gerät viel zu selten benutzen. Und für den Schrank ist es zu schade.
    Daher ist klar: kein neuer Zuwachs in unserer Küche.

Wie sieht es bei euch aus - hab ihr schon Erfahrungen mit Heißluftfritteusen? Was macht ihr hauptsächlich damit?

Übrigens - falls ihr möchtet, stelle ich gerne hin und wieder mal ein Gerät vor. Was meint ihr?

Kommentare:

  1. Ich habe bisher kein so ein Gerät, glaube aber fast, ich brauche es auch nicht, weil wir ja unseren großen Umluftherd haben, der das auch alles und in familiengroßen Mengen hinbekommt.
    Aber dank dir, weiß ich nun, was genau überhaupt eine Heißluftfritteuse ist.
    Alles Liebe und eine schöne Wochenmitte wünscht dir Pamela!

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  2. Ich bin ein bisschen fasziniert.
    Wir haben keine Fritteuse, weil ich den Geruch nicht mag, aber die Ergebnisse von dir, finde ich echt toll. Werde gleich mal googlen.

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Oooh ein Kommentar! Wie mich das freut!
*** Ich komme auch gerne auf einen Gegenbesuch bei dir vorbei **