Dienstag, 6. September 2016

Upcycling: Rahmen mit Tafelfarbe

 

Auf Instagram habe ich es schon kurz gezeigt.
Mein neuestes Upcycling Projekt: 



Die Verwandlung eines alten Bilderrahmens in eine Tafel.






Einem großen alten Rahmen (mit Schäden am Stuck und ziemlich zerkratzt), der im Keller sein Dasein fristete, wurde neues Leben eingehaucht. 




Da es diesmal super schnell gehen musste mit der Tafel (sie wurde dringend als Begrüßungs-Board benötigt), konnte ich die Vorarbeiten nicht so gründlich vornehmen, wie ich es gerne getan hätte. 


Also habe ich den Rahmen nur intensiv mit Seifenwasser abgeschrubbt und dann gut trocknen lassen. Mal sehen, ob das ausreicht.


Mein bisher verwendeter Schultafellack enthielt Lösungsmittel. Das war etwas nervig, da man die Malwerkzeuge am Ende mit Nitroverdünnung reinigen musste. Und der Geruch! Allerdings war dieser Tafellack sehr haltbar, deckte gut und ließ sich auf jedem Untergrund verwenden. Die Dose war aber leider leer und schneller Ersatz wurde benötigt. Die Betonung lag auf schnell. 

Also flink zum Baumarkt gefahren (die sind bei uns hier auf dem Land nicht so dicht gesät), um neuen „Schultafellack“ zu holen. Wie war ich erstaunt zu sehen, dass bei uns in der Baywa (das ist mein Haus-und-Hof Baumarkt; gibt’s den bei euch auch?) eine Tafelfarbe auf Wasserbasis verkauft wird! Also nichts wie rein damit in den Einkaufswagen und ab nach Hause. 

Und was soll ich sagen …. es reichten 2 Anstriche, und der alte Bilderrahmen war gleichmäßig matt schwarz gestrichen. Genauso wie die alte Kunststoff-Werbetafel, die ich als Füllung in den Rahmen eingepasst hatte. 

Der Rahmen wurde mit einem weichen Pinsel, die Tafelfläche mit einer Lackrolle bearbeitet. Ohne Zwischenschliff. Somit bleibt zu vermerken, dass auch die Tafelfarbe auf Wasserbasis eine super Deckkraft hat und dazu noch leicht und geruchlos zu verarbeiten ist. Bin begeistert.

Nach dem Trocknen muss die Oberfläche noch kreidetauglich gemacht werden. Dazu bemalt man die Tafelfläche großflächig mit weißer Kreide und reibt alles kräftig mit einem trockenen Baumwolllappen ein.

Und zwar so lange, bis man die Kreide abgerieben hat. Das glättet die Tafelfläche, macht sie gut beschreibbar und leichter zu reinigen.





Mehr muss man gar nicht tun, um die Tafel „diensttauglich“ zu machen.
Und so sieht sie nun aus …



Da es ein ehemaliger Bilderrahmen ist, kann man die Tafel durchaus auch an die Wand hängen. Wir werden sehen. 

Im Übrigen hatte ich schon mal ein ähnliches Projekt mit einem Bilderrahmen für meinen Eingangsbereich. Allerdings wurde da nicht mit Tafelfarbe, sondern mit einer Tafelfolie gearbeitet. (Klick auf's Bild, dann kommst du zum Beitrag).
https://vonkarin.wordpress.com/2015/03/17/tafel-bild-20191720/
Aber so im Großen und Ganzen gefällt mir die neue Version mit Schultafellack fast besser. 




Und ihr? 
Habt ihr schon mit Tafellack oder Tafelfolie gearbeitet?
Was ist euch lieber?

Einen schönen Tag wünsch' ich euch noch!
Karin 




Und nun ab zum Creadienstag damit!

Kommentare:

  1. Liebe Karin,
    so wie du liebe ich Tafellack :) Toll hast du es gemacht, wirklich eine tolle Idee, darauf bin ich noch nicht gekommen *lach* obwohl ich schon so viel mit Tafellack gepinselt habe:-)
    Einen wunderschönen Tag wünsche ich Dir.

    Ganz liebe Grüße aus SHA
    Karina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Karina,
      ja - mit Tafellack gehen einem die Ideen nie aus *grins* und ich freue mich auch immer über Inspirationen (wie z.B. deine gepimpten Gewürzgläser).
      Liebe Grüße an dich!

      Löschen
  2. Ich liebe den Tafellack total, das macht aber meist mein Mann 😉 mit Folie habe ich noch nicht probiert, da ich immer Angst habe, dass ich diese nicht schön klebe...darin bin ich ein bisschen grob motorisch
    Liebe Grüße
    Ursula

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Ursula, das mit dem Kleben von Tafelfolie geht ganz einfach. Und sie lässt sich wieder ablösen, falls man schief kommt oder eine Luftblase drin hat. Es geht auf jeden Fall leichter als man denkt. :)
    Herzliche Grüße an dich!

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Karin, die Idee ist toll! Das mit dem Abreiben wußte ich noch gar nicht. Super Tip! Ich finde das Ergebnis großartig...jetzt über lege ich, ob ich schnell auch einen Rahmen bepinsele. Herzliche Grüße, Jule

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Jule, ja - wenn man mal damit angefangen hat, dann ist nichts mehr sicher vor der Tafelfarbe.
      Liebe Grüße + Danke für die Unterstützung beim "Mini-Männchen"-Einkauf :)

      Löschen
  5. Hallo Karin,

    der ist ja mal richtig toll geworden. Und das matte gefällt mir super. Ich such auch für meine Küche noch etwas als "Einkaufsliste". Wäre auch eine gute Idee. Weißt Du ob man drunter nen Magnetlack pinseln kann? Damit die Tafel Magnetisch und beschreibbar ist? Hast Du damit schonmal experimentiert?

    Liebe Grüße, Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Steffi, nein - ich selbst habe noch nie mit Magnetfarbe gearbeitet. Die gab's im Baumarkt vom gleichen Hersteller ... und ich habe noch damit geliebäugelt.Ich weiß aber, dass man mehrere Schichten Magnetfarbe übereinander aufbringen soll, bevor man Tafelfarbe darüberpinselt. Du könntest aber auch ein altes Backblech (magnetisch) mit Tafellack anmalen... Dann hast du den Magnet-Effekt auf jeden Fall. LG an dich!

      Löschen
    2. Hallo Karin, das ist ja wirklich eine coole Idee. Wobei ich eine große freie Wand habe, also größer als ein Backlbech. Aber vielleicht sind zwei nebeneinander auch cool. Na muss ich mal sehen. Danke für den Tip. Gruß Steffi

      Löschen
  6. Find ich richtig schön geworden.
    LG Claudia

    AntwortenLöschen

Oooh ein Kommentar! Wie mich das freut!
*** Ich komme auch gerne auf einen Gegenbesuch bei dir vorbei **